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Gerade ist hierzulande Vanity Fair hops gegangen, aber das heißt ja nicht, dass Condè Nast die Geschäfte aufgibt. In Großbritannien hat der Verlag heute ein neues fettes Lifestylemagazin gestartet. Mit einem ebensolchen Cover.
Beth Ditto erinnert an ein anderes Dickerchen, das schon mal mal berühmt war – die kniende Nackte am Strand, unterm Sonnenschirm. Wann war das, in den 70ern oder 80ern? Jedenfalls zu einer Zeit, als ein paar Kilo zuviel auf den Hüften eine Frau nicht für den Rest ihres Lebens in Depressionen stürzten.
In der Mode hängt angeblich die Saumlänge mit der Konjunktur zusammen, wie die Kurve auf der Anzeigentafel der Börse. Je besser die Zeiten, desto kürzer die Röcke, heißt es. Da liegt ein Umkehrschluss nahe. Je schlechter die Zeiten, desto runder die Mädchen.
Übrigens ist Chefredakteurin
Katie Grand das wahrscheinlich größte Talente, das momentan im Frauenzeitschriftenmarkt zugange ist. Es könnte gut sein, dass Condè Nast mit ihr Anna Wintours Nachfolgerin aufbaut.

Vertraut man den Modezeitschriften, ist in diesem Sommer – nach gefühlten 120 Jahren in der Versenkung – türkisfarbener Lidschatten wieder total chic.

Laut Glamour, aus der auch dieses Foto stammt, wird so geschminkt:
Einen Hauch türkisfarbenen Lidschatten in den inneren Augenwinkel geben, dann mit türkisfarbenem Kajal einen Lidstrich ziehen. ‚Fangen Sie dünn an und werden Sie zum äußeren Wimpernrand dicker – das macht den Look weicher‘, erklärt Lisa Eldridge (die Stars wie Cate Blancehtt und Keira Knightley berät). Brauen mit Gel fixiren, auf die Wangen etwas pfirsichfarbenes Rouge gebe, auf die Lippen Lippenstift in Rosenhol: ‚Die sanften Töne balancieren das leuchtende Türkis aus.'“

Alles klar?
Nein?
In dem Fall kann das folgende Video helfen. Amy B hat innerhalb kürzester Zeit eine ungewöhliche Visagistenkarriere gemacht. Sie wurde mit Make-up-Lektionen auf youtube berühmt (so kann’s gehen), und malt auch den türkisfarbenen Lidschatten richtig mit Schmackes. Was durchaus hübsch anzusehen ist, auch wenn sich beim Betrachten die Erkenntnis festigt: Das werde ich nie nachmachen. Wer lieber Audrey Hepburn in Frühstück bei Tiffany ähneln möchte: Dazu gibt es ebenfalls eine youtube-Schminklektion mit Amy B und in ihrem Marie-Antoinette-Video lüftet sie das Geheimnis des Amy-Whinehouse-Dutts. (Achtung: Auf zehn Minuten ausgedehnt, zieht sich der Film leider ziemlich in die Länge. Das gibt die dollste Frisur nicht her.)

Das war der Blick aus unserem Küchenfenster:

Das geschah heute morgen:

Das ist jetzt der Blick aus unserem Küchenfenster:

Ja, es stimmt: Man kann um einen Baum trauern