Blättert man internationale Modezeitschriften, kann man im Moment einen Superobertrend nicht mehr ignorieren:

In der aktuellen italienische Flair (aus der auch beide Fotos stammen) sind gleich in vier verschiedenen Fotostrecken Spitzenkleider von Prada eingebaut. Andere Magazine halten es genauso. Und auf der Straße tragen schon die ersten Mädels stolz ihre Kopien zur Schau. Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden. Vorausgesetzt man hält sich an die neue Art Spitze zu tragen: auf keinen Fall mit durchblitzendem BH drunter, tiefen Ausschnitten oder mit kokett zipfelnden Rocksäumen. Was allgemein als sexy gilt, ist streng verboten. Frau Prada befiehlt Seriosität. Mit ungewöhnlichen Kontrasten spielen ist ein alter Trick von ihr. Also kombiniert sie das frivolste aller Materialien – Spitze – mit prüden Rollkragenpullis. Und siehe da, es funktioniert.

Zeitschriftenstylisten (und die Mädels auf der Straße) lassen sich davon inspirieren und geben Geklöppeltem mit weißen Männerhemden, mit Sporttrikots oder Kapuzenshirts einen neuen Kick.
Womit auch erklärt wäre, warum Miucchia Prada als immer noch wichtigste Designerin gilt. Sie entdeckt auch in Altbekanntem verblüffend neue Möglichkeiten. Das wirkt manchmal leicht daneben (Neopren in der City?!) ist aber oft ziemlich Spitze.

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