Da alle Welt (und Britney Spears) Trilby trägt, ist mein Mann auf ein weniger inflationär verbreitetes Hutmodell umgestiegen. Einen Porkpie, die favorisierte Kopfbedeckung solcher coolen Hunde wie Buster Keaton, dem Jazzer Lester Young und der Architekturlegende Frank Lloyd-Wright (v. li. n. re.)

Auf der Suche nach der perfekten Form bastelte Buster Keaton sich seine Hüte immer selbst. Das ging meinem Mann dann doch zu weit. Nachdem in München kein Porkpie aufzutreiben war, graste er das Internet ab, bis er bei einem Hutladen in New Yorks Orchard Street fündig wurde. Und nach einigen Tagen im Zoll, wo die von ihm ausgehende Bedrohung für die deutsche Kopfbedeckungsindustrie geprüft wurde, ist das gute Stück jetzt endlich angekommen.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die einzige Schweinepastete aus Filz im gesamten Alpenvorland.

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