Ein kleiner Nachtrag zu den halterlosen Strümpfen, die in Styling-Denglish auch Overknees heißen. Prada versucht nun schon in der zweiten Saison, die Frauen dafür zu erwärmen. Einen gewissen Kokotten-Charme kann man diesen leicht verkürzten overknee socks (britisches Englisch) an den, mit dringend dafür notwendigen Fohlenbeinen ausgestatteten, Models auch nicht absprechen.


Foto: Raymond Meier/US-Vogue

In den Händen von Patricia Field, der meiner einsamen Meinung nach völlig überschätzten Kostümbildnerin von Sex and the City, geht dann leider jeglicher Charme verloren.

Sarah Jessica Parker trägt in dem von allen 30ty- und 40ty-Somethings fiebrig erwarteten Sex-and-the-City-Kinofilm auch Overknees. Da sie dünne, gut durchtrainierte Beine hat und fehlende Länge mit extrem hohen Absätzen wett macht, hätten sie alle Chancen spektakulär auszusehen. An ihr zeigt sich aber leider nur, dass an Storchenstelzen statt einem Röllchen einfach Haut über den Rand quillt. Bei diesem Field-Styling bleibt nur noch die Kokotte übrig, um nicht zu sagen Schlampe. Wobei das allerdings in den Kreisen von Lady „Bitch“ Ray (s.u.) schon wieder als Ehrentitel gilt. Und das sie gerade den Ton angibt, könnte es also sein, dass Overknees im Sommer endgültig salonfähig sind.

Ein guter Tipp auch für Frauen, die im Job nach amerikanischer Manier Strümpfe tragen müssen: Overknee socks wären doch mal was Neues in Banken, Versicherungen, Consultingfirmen oder Airlines ;-)

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