Jetzt läuft sie also, drüben bei den Webkollegen von prada.com: die Prada Prototypes Auction 2008 (Geduld! Der Link baut sich seeehr langsam auf.)

Die italienische Nobelmarke versteigert Online Einzelstücke aus der Sommerkollektion 2008. Prototypen deshalb, weil auch Fashiondesigner ähnlich wie Auto- oder Milchquirldesigner ein paar Versuche brauchen, bis das perfekte Modell entwickelt ist. Solche, die dann auch auf den Laufsteg dürfen. Mit den ausgemusterten Teilen veranstaltet Prada nun schon zum wiederholten Mal eine Internetauktion und stiftet den Erlös einer Wohltätigkeitsorganisation. An wen das Geld geht, was alles in den nächsten drei Wochen versteigert wird und wie das ganze Procedere abläuft, kann man auf der Prada-Website (s.O.) nachlesen. Bevor jetzt aber alle schon mal hektisch das Kleingeld zusammen sammeln, hier zwei Warnhinweise.
1. Prada ist halt doch nicht e-Bay. Schnäppchen gibt’s hier nicht. Eher das Gegenteil – weil schätzungsweise saudiarabische, russische und US-Milliardärinnen mitbieten, außerdem internationale Modemuseen, Fußballergattinnen, Fashioncafebesitzer, Verrückte, Sammler und die Konkurrenz von Prada. Um nur mal ein paar Beispiele zu nennen. Die abgebildete bemalte, deutsche-telekomfarbene (cyclam!) Hose lag vor 20 Minuten bei 1600 Euro – und sie bleibt noch eine Woche im Angebot.

2. Die Sachen sind gemacht für Models auf dem Laufsteg. Wenn Größe S dran steht, dann nur weil es für Größe „spindeldürr“ keine eigene Bezeichnung gibt. Jede Frau die sich ehrlich eingesteht, dass ihre Hüfte in nichts unter Größe 34 passt, sollte nur mitbieten, wenn sie das Teil danach gerahmt an die Wand hängen will.

Macht nichts? Na dann viel Spaß!

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