Die Herbst/Winter-Kollektionen für 2008/2009 sind alle gezeigt, die beste Zusammenfassung dazu hat Marc Jacobs geliefert: „Der Sommer ist malerisch. Der Winter skulptural“. Er meinte damit zwar seine eigenen Shows, die man getrost als so la la abhaken kann. Seine Fazit aber bringt die Sache auf den Punkt. 

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Mode wie in Marmor gemeißelt. Es ging um Schnitt, Sitz, Faltenwurf, Drapierungen, Details, um die Kunst des Schneiderhandwerks. Da zeigen sich schnell die wahren Könner unter den Designern. Die besten: Stefano Pilati für Yves Saint Laurent (ganz oben) und Thomas Maier für Bottega Veneta. Bin mal gespannt, wie das Ganze bei Zara, H&M und Konsorten dann aussehen wird. Diese Raffinesse ist entschieden schwerer zu kopieren als bunte Sommerhängerchen.

Dritter in meinen Top Drei ist Alber Elbaz für Lanvin. Man beachte das Ding, das er da um den Hals trägt. Zitiert er etwa die Clownsschleife in seinen Designs, der Schelm.

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Aber zurück zum Tagesgeschehen. Jetzt kommt erst mal der Frühling – und der wird beschwingt.

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1. Reihe: Allessandro dell’Acqua, Alberta Ferretti, Chloè, 2. Reihe: Blu Marine, Alberta Ferretti, Alessandro dell‘ Acqua.
All photos courtesy style.com
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