Frauen interessieren sich für Mode, für Menschen (nicht nur für Männer) und wollen insgesamt optimal gut ausschauen. Alles Gründe warum Frauen Frauenzeitschriften lesen, beim Arzt, beim Friseur, im Zug im Bett. Und das wird immer so bleiben, dachte ich bis heute morgen. Mag sein, dass manche Magazine die Medienkrise nicht überleben, weil nicht mehr genug Anzeigen geschaltet werden, um die teure Produktion der schönen Bilder zu finanzieren. Aber es werden sich noch mehr als genug halten – auch das dachte ich bis heute morgen. Inzwischen bin ich mir auch da nicht mehr so sicher.
It seems that one day cosmetics companies will perhaps start beefing up their own Web sites — with makeup videos and click-to-buy options — just as kraftfoods.com has done with its hugely trafficked recipe site and walmart.com has done with its popular blogs by mothers. When advertisers become content providers, magazines lose ads and finally drop off newsstands.
schreibt Virginia Heffernan in einem Artikel in der New York Times.
In den USA krachen gerade riesige Medienunternehmen zusammen, an die Zukunft von gedruckten Zeitungen glaubt dort kaum noch jemand, aber merkwürdigerweise werden in den vielen Debatten und Artikeln Zeitschriften kaum erwähnt. Und Frauenzeitschriften erst recht nicht. Sie sind genauso bedroht wie alle anderen Printprodukte glaubt Virginia Heffernan und sieht nur eine Möglichkeit: den Wandel zu akzeptieren. Meine Damen in den Redaktionen, ziehen sie sich warm an. Es wird ungemütlich – aber spannend.

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Donnerstag, 11. Dezember 2008 um 2:00
mary
ich glaube in diesem wandel liegt eine chance – wer flexibel und offen genug ist, dem wird der wandel nix anhaben können – wer aber auf tradierte strukturen pocht, sich dem „neuen“ versperrt, nicht erkennt wo die stärken im print und die schwächen im online vertrieb liegen, der bleibt auf strecke – zu recht.